Vielversprechendes Krebsmedikament DCA entdeckt
Keine Unterstützung durch Pharmakonzerne - Nur Spenden halten das Projekt am Leben
 
Dr. Michelakis, ein Forscher an der University of Alberta (UoA) in Edmonton (Kanada), stieß vor kurzem auf eine bahnbrechende Entdeckung: Es gelang ihm sehr erfolgreich menschliche Krebszellen sowohl in Reagenzgläsern als auch bei Ratten abzutöten, ohne dabei die gesunden Zellen in Mitleidenschaft zu ziehen. Zum jetzigen Zeitpunkt laufen bereits erste Humanstudien, bei denen Patienten mit unterschiedlichen Krebserkrankungen behandelt werden.
 
Das Wirkungsprinzip der dabei verwendeten Substanz ist so einfach wie genial: Die in den Krebszellen blockierte Mitochondrienfunktion wird wiederhergestellt und die bösartigen Zellen werden somit anfällig gemacht für einen körpereigenen Abwehrmechanismus. Das Medikament heißt Dichloressigsäure (DCA) und wird bereits seit Jahrzehnten in der Humanmedizin eingesetzt, ursprünglich zur Behandlung von Stoffwechselerkrankungen bei Kindern.
 
Die einzige Hürde besteht derzeit darin, dass DCA nicht patentierbar ist. Somit existiert für die Pharmaindustrie kein finanzielles Interesse an der Unterstützung entsprechender Forschungsprojekte. Im Gegenteil, ein günstiges und nebenwirkungsarmes Medikament könnte bereits vorhandene teurere Mittel überflüssig machen und somit herbe Verluste für die Hersteller von Chemotherapeutika und anderen Krebsmedikamenten bedeuten.
Das DCA Projekt ist bis zum heutigen Zeitpunkt das einzige medizinische Forschungsprojekt, das bereits die Stufe zu Studien an Menschen überschritten hat und sich dabei ausschließlich durch Spenden finanziert. Da wir es äußerst bedauerlich finden, ein derart vielversprechendes Projekt bereits am Anfang gefährdet zu sehen, haben wir uns entschlossen die Universität of Alberta bei der weiteren Forschungsarbeit zu unterstützen und möchten alle Besucher unserer Seite bitten, ebenfalls einen kleinen Beitrag zum Vorantreiben dieses großartigen Projekts beizutragen.
 
Bitte nutzen Sie diesen Link http://www.depmed.ualberta.ca/dca/ um eine Spende an die DCA Forschungsgruppe der Medizinischen Fakultät der University of Alberta zu entrichten.
 
Die Seite ist leider ausschließlich in englischer Sprache gehalten. Um zu dem Spendenformular zu gelangen, klicken Sie bitte rechts oben auf den Link "CLICK HERE TO MAKE A DONATION ONLINE". Füllen Sie anschließend das Formular mit Ihren persönlichen Angaben aus. Nun werden Sie gefragt, welchem Bereich der Universität Sie Ihre Spende zukommen lassen möchten. Wählen Sie dort unter dem Punkt "Medicine and Dentistry" die Option "DCA - Cancer Research Fund" aus. Auf der dann folgenden Seite können Sie auswählen, ob Ihre Spende monatlich, jährlich oder einmalig erfolgen soll. Sie sollten dann unter "Payment Details" Ihre Kreditkarten Daten eingeben. Klicken Sie zur nächsten Seite, um eine Übersicht der von Ihnen getätigten Angeben zu bekommen und noch einmal weiter, um die Transaktion abzuschließen.
 
Auf eine Anfrage hin wurde uns leider von einer Mitarbeiterin der UoA mitgeteilt, dass Überweisungen mit dem PayPal System nicht möglich sind. Die Spenden sind somit leider nur unter Verwendung einer Kreditkarte zu tätigen.
 
Wenn Sie mehr über DCA erfahren möchten, so empfehlen wir zum Einlesen die Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, aus FOCUS online sowie einen Bericht der renommierten Zeitschrift New Scientist (letzterer in englischer Sprache):
 
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/...
 
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/tumortherapie...
 
http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn10971
 
Genauere Forschungsdaten können Sie diesem PDF entnehmen. Der Artikel wurde ursprünglich in der onkologischen Fachzeitschrift "Cancer Cell" veröffentlicht (in englischer Sprache):
 
http://www.med.ualberta.ca/research/documents/BonnetPub.pdf
 
Informationen über die laufenden Humanstudien mit DCA finden Sie hier:
 
http://www.uofaweb.ualberta.ca/orca/news.cfm?story=66302
 
Weitere Informationen zum Forschungsstand finden Sie auf der oben genannten Seite der University of Alberta.
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!